Was für ein Kirmesmontag! Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt und selbst das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stand die überraschende Ausrufung des Königreichs Groß Schneen. Statt Bürgermeisterwahl gab es kurzerhand eine Monarchie – schließlich hatte sich „die Demokratie ja selbst abgeschafft“, wie es auf der Bühne hieß. Mit Krönung, Hofstaat und königlichen Ansprüchen wurde anschließend kräftig über Politik, Dorfleben und die großen und kleinen Besonderheiten unserer Gemeinde gelästert.
Von der geplanten Mauer um Groß Schneen, über Zölle für Durchfahrende und den Traum vom eigenen Palast bis hin zum Lustgarten und der Rettung der Einbecker Brauerei: Der König hatte für nahezu jedes Problem eine royale Lösung parat.
Natürlich durfte auch der Blick auf die Nachbarschaft nicht fehlen – und so bekamen unter anderem Ballenhausen, die große Politik, der Schützenverein und auch die Fahrradbrücke ihr Fett weg.
Ein besonderer Moment: Groß Schneer des Jahres
Neben all dem königlichen Treiben gab es auch einen besonders schönen und verdienten Moment: Marco Feldmann und seine Familie wurden mit dem Küttche-Preis als „Groß Schneer des Jahres“ ausgezeichnet.
Gewürdigt wurden ihre besonderen Verdienste rund um die Kirmes, die Dorfgemeinschaft und die Feuerwehr – und ganz besonders ihr Engagement für die Kinderfeuerwehr. Ein herzliches Dankeschön für diesen großartigen Einsatz für unser Dorf!
Das Publikum war begeistert und belohnte das Programm mit viel Lachen und Applaus. Ein rundum gelungener Kirmesmontag, der einmal mehr gezeigt hat: In Groß Schneen kann man sogar eine Monarchie gebührend feiern.
Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden, Helferinnen und Helfer sowie natürlich an unser fantastisches Publikum!

